Der Juni 2017 (und was ihn für mich stimmig gemacht hat)

Familienleben
Für einen Juni war der Juni richtig gut. Besser als erwartet. Es war ein paar Tage schon Sommer und ein paar Abende waren beinahe schon Sommerabende mit auf dem Balkon sitzen; ein Glas Wein im Abendrosa genießen; die Mäuse erst um 21.00 Uhr daran erinnern, dass sie mal langsam ins Bett müssten; die Frage beantworten, warum sie schon ins Bett müssen, obwohl es doch noch hell ist; sich an anderen Tagen wiederum die Frage stellen, warum alle so früh müde sind. Und das, obwohl es draußen noch so hell ist. Lach. Ich habe sogar einiges geschafft: Eine Unterwasser-Party vorbereiten zum Beispiel (irre wie viel Arbeit so ein Kindergeburtstag macht). Und am Ende war ich stolz auf mich und habe trotzdem gedacht, das nächste Mal feiern wir wieder im Museum. Das letzte HaSy-Konzert mit dem Mäuserich besucht. Ab Herbst folgt ihm die Minimaus und der Mäuserich wechselt dann mit der Maus in die Kinderkonzerte für die (Vor)Schulkinder. Daran merke ich, wie schnell sie groß werden.

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Der Mai 2017 (und was ihn bunt gemacht hat)

Was so los war
Wir haben im Mai zwei Geburtstage gefeiert. Den 9. Geburtstag der Maus und den 3. Geburtstag meines Blogs. Weil ich so ungern backe – im Gegensatz zu der Maus – wurde ihre Geburtstagstorte eine Eigenkreation aus Kerzen und Coppenrath & Wiese. Die Maus hat die Torte trotzdem geliebt. Dann sind wir ein Wochenende nach Berlin gefahren. Zu meiner kleinen Schwester. Zuerst dachte ich, das wird anstrengend und ich bin noch nicht wieder ganz gesund und deshalb war es irgendwie auch keine gute Idee. Am Ende war es das Beste, was wir fünf im Mai zusammen gemacht haben. Das Schlimmste in diesem Monat war die Krebsdiagnose meiner Freundin. Nach der ich sie am liebsten nicht mehr aus dem Arm gelassen hätte und mir klar wurde, wie wenig ich ihr zu helfen weiß. Wirst Du mir sagen, wenn ich was für Dich tun kann?, habe ich sie deshalb nur gefragt. Und dann haben wir darüber gesprochen, wann ihr wohl die ersten Haare ausfallen werden und ob sie sich vor Beginn der Therapie eine Kurzhaarfrisur schneiden lässt. Nur darüber haben wir geredet und über die kommenden Geburtstagsfeiern unserer Töchter und über den neuen Spielplatz und über die Elster auf der Wiese vor dem Balkon. Über alles, was ganz nah liegt.

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April 2017 (und was ihn winterlich gemacht hat)

Was wir gemacht haben:
Viel zu viel. Finde ich. Kranksein, Müdesein. Immer noch. Ich versuche langsam zu sein. Das fällt mir auch gar nicht schwer, denn ich bin gerade langsam. Mein Energiehaushalt lässt nicht viel zu. Ich lebe im Schildkrötentempo. Das ist Mist, aber gleichzeitig auch eine gute Zeit. Irgendwie. Weil ich darüber nachdenken kann/muss, wie ich unseren Alltag ändern will, was mich fremd bestimmt, was mich Kraft kostet und wie ich mich selbst besser umsorgen kann. Das hat also alles auch etwas mit Vereinbarkeit und mit Happiness zu tun. Vielleicht mache ich daraus jetzt meine Blue-Turtle-Challenge. „April 2017 (und was ihn winterlich gemacht hat)“ weiterlesen

Januar und Februar 2017 (und was mich glücklich gemacht hat)

Familienleben
Die ersten beiden Monate des Jahres waren richtig gut. Sie waren voll und bunt. Deshalb sind sie an mir geradezu vorbei geflogen und ich hatte kaum Zeit, mich über die Dunkelheit der Jahreszeit zu beklagen. Ich habe sogar einiges geschafft. Meinen Schreibtisch aufgeräumt, mit einer Schreibwerkstatt begonnen, mich für einen besonderen Abend schön gemacht und frische Blumen in der Wohnung verteilt.
Mit den Mäusen habe ich Urzeitwölfe und Dinos ausgegraben, Papierflieger gebastelt, Kunstwerke bestaunt, Malefiz gespielt.

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